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Das Zweischalenmauerwerk Seit Jahrzehnten gehört das Zweischalenmauerwerk zu den wichtigsten Fassadenkonstruktionen im Wohnungsbau. Durch die Aufteilung der Aussenwand in drei Schichten kann spezifisch und optimal auf die jeweiligen Anforderungen eingegangen werden. Zudem erlaubt dieser Aufbau die volle Ausnutzung der positiven Eigenschaften, welche das Backsteinmaterial mitbringt. Zweischalenmauerwerk wird häufig verputzt, kann jedoch auch, je nach Stein, sichtbar belassen werden. Durch die Schichtung der Wand übernimmt die äussere Vorsatzschale den Schutz vor starken Temperaturunterschieden. Damit sie im Extremfall nicht reisst, wird sie vertikal unterteilt. Diese Trennung nennt man Dilatation. Dilatationsfugen wurden in der Vergangenheit meist mit Kitt abgedichtet. Diese Fugenausbildung vermochte jedoch sowohl ästhetisch wie auch wegen des erforderlichen Unterhalts nicht zu überzeugen. Heutige Fugentechniken erlauben hingegen sehr filigrane Ausbildungen und sind im Gegensatz dazu, sehr unterhaltsarm.
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