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Das Einsteinmauerwerk Monolithisches Einsteinmauerwerk erlaubt, ohne zusätzliche Dämmstoffe, beste Wärmedämmwerte zu erreichen. Der Grund dafür sind neuartige und sehr hoch entwickelte Backsteintypen. Durch Zugabe von Sägemehl, das beim Brennprozess verbrennt, entstehen feinste Poren im Stein. In Kombination mit engmaschigen Lochstrukturen weisen solch porosierte Leichtbacksteine optimale Wärmedämmeigenschaften auf. Mit speziellen Leichtmauermörteln vermauert, bieten sie die Basis, lediglich mit Backstein den Minergie-Standard bei der Wandkonstruktion zu erreichen. Da hier mit nur einem Baustoff Statik, Wärmeschutz und Witterungsschutz gelöst werden können, spricht man auch von einer monolithischen Konstruktion. Dank des massiven und kompakten Aufbaus kann weitestgehend auf Dilatationsfugen verzichtet werden. Sämtliche Vorteile von monolithischen Konstruktionen, wie das atmungsaktive Verhalten, der homogene und luftdichte Aufbau sowie die Wärmeträgheit und Speicherfähigkeit der Konstruktion, kommen voll zum Tragen. Im Gegenzug hat die Porosierung Konsequenzen für die Statik der Wand. Diese ist nämlich wesentlich von der Masse und der Rohdichte des Mauersteins abhängig. In der Konsequenz reduzieren die Poren im Leichtbackstein die statische Tragfähigkeit. Entsprechend muss dies bei der Gebäudegeometrie und der Wahl der Tragwerkstruktur beachtet werden.
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